Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)

24. September 2011; 15:12 Uhr; Nikon D200; Nikon Mikro-Nikkor 105mm/2,8 AF-S VR; Belichtungszeit 1/1000sec; Blende 3; ISO 250; Aufnahmeabstand ca. 80cm; Fokusbereich eingeschränkt (50cm bis unendlich); VR-Stabilisator abgeschaltet, so dass das Objektiv schneller fokussierte. Das männliche Tier flog mehr oder weniger gleichförmige Kreise über Garten und Teich. Mit etwas Geduld war es möglich eine bestimmte Position vorher zu bestimmen und die Libelle eine „Schärfenfalle“ durchfliegen zu lassen.

Den ganzen Sommer über kamen regelmäßig Großlibellen zu Besuch an den Gartenteich. Am häufigsten anzutreffen waren die „Blaugrünen Mosaikjungfern“. Die Tiere haben eine Größe von bis zu 11cm Spannweite, bei einer Körperlänge von bis zu 8cm. Männliche Tiere fallen durch die blaue Zwischenzeichnug der Rückenpartie auf, weibliche hingegen sind nur schwarz-gelb gezeichnet. Die Art gehört zu den häufigsten und am weitesten verbreiteten Großlibellen. Das Gesamtareal  umfasst einen Großteil Europas (von Schottland und Süd-Skandinavien im Norden bis nach Italien [ohne den Südwesten] und zum nördlichen Balkan im Süden); die Ostgrenze bildet der Ural. Auch in Nordwestafrika (Algerien) kann die Blaugrüne Mosaikjungfer auftreten. In Mitteleuropa ist die Art sehr häufig.
Außerdem können auch noch viel andere Libellenarten, wie zum Beispiel die Federjungfer oder blaue Azurjungfer, beobachtet werden.
weibliches Tier bei der Eiablage

weibliches Tier bei der Eiablage

25. September 2011; 15:37 Uhr; Nikon D200; Nikon Mikro-Nikkor 105mm/2,8 AF-S VR; Belichtungszeit 1/200sec; Blende 5,6 ISO 250; Aufnahmeabstand ca. 150cm, Fokusbereich eingeschränkt (50cm bis unendlich);

Das weibliche Tier im Flug zu fotografieren war nicht möglich. Das Flugverhalten war extrem unruhig und nicht vorher zu sagen. Dafür nutzte die Libelle den Stamm unseres Kirschbaumes zur Ei-Ablage und verharrte dabei einige Sekunden fast regungslos.
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Libellen legen ihrer Eier im Spätsommer bevorzugt zwischen größere Kieselsteine an den Rand eines stehenden Gewässers. Die Larven schlüpfen erst im kommenden Frühjahr und leben ein Jahr lang räuberisch im Wasser. Die geschlechtsreife Libelle schlüpft erst nach dem zweiten Winter im Frühjahr des übernächsten Jahres.

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