Kategorie: Ilkerbruch im Barnbruch

Das Naturschutzgebiet Ilkerbruch im Barnbruch ist ein typisches Sekundärbiotop.

Entsehungsgeschichte

Der Ilkerbruch ist eigentlich eine kleine Siedlung die urprünglich aus ca. 20 Bauernhöfen, die in den 1930er Jahren auf der „Kippe“ – dem abelagerten Aushub des Mitellandkanals – auf einer moorigen Fläche unweit des damals selbständigen Städtchen Fallersleben entstanden ist.

In unmittelbarer Nähe der Siedlung wurde Anfang der 1980er Jahre Kiesabbau für die Erweiterung des Volkswagenwerks ausgeführt. Der Aushub wurde so vorgenommen, dass eine flache Mulde entstand, die sich umgehend mit Grundwasser füllte.

Das Areal wurde nach Abschluß der Arbeiten sofort unter Schutz gestellt. Es enstand eine beruhigte – von menschenlichen Aktivitäten befreite – Fläche, die heute eine beachtliche Vielfalt an Flora und Fauna aufweist.

Blässhuhn (Fulica atra)

Nach der Stockente gehört das Blässhuhn (Fulica atra)  – auch Blässralle, Wasserhuhn oder Duckente genannt – zu den verbreitetsten Wasservögeln in Mitteleuropa. Beschreibung Das Blässhuhn ist eine mit 36–42 cm Körperlänge mittelgroße, rundliche Ralle, die schwimmend relativ hoch im Wasser liegt. Das Federkleid ist schwarzgrau, der Kopf ist relativ klein. Namensgebend ist das leuchtend weiße Stirnschild. Der etwa 30 mm lange,…

Graugänsen in´s Nest geschaut

Graugänse gehören zu den häufigsten Wasservögeln in unseren Breiten. Sie sind an fast jedem Gewässer in großer Stückzahl anzutreffen, leicht zu beobachten und zu fotografieren. Viele Fotografen schenkten ihnen dadurch nicht die gebührende Aufmerksamkeit und „übersehen“ den Vogel einfach. In den 1970er Jahren waren die Vögel so selten anzutreffen, dass der Schulunterricht für wenige Minuten unterbrochen wurde, da ein Trupp…

Silberreiher (Ardea alba, Syn.: Casmerodius albus)

November 2013: Naturschutzgebiet Ilkerbruch / Barnbruch bei Fallersleben; grauer wolkenverhangener Himmel; Temperatur 3°C, Nieselregen und Nebelschwaden – Wetterbedingungen wie geschaffen für alle Natur- und Tierfotografen…. besonders wenn es um die Beobachtung von Silberreiher geht. Gerade im Winterhalbjahr kann man die exotisch wirkenden Vögel aufgrund ihres auffällig weißen Gefieders auf Feuchtwiesen oder an den Ufern von ruhigen Seen und Gewässern entdecken.…

Ilkerbruch: Seeadler (Haliaeetus albicilla) – Beringt: schwarz 26 / rot 33

Die drei großen Vogelwarten Deutschlands sind immer wieder erfreut über Beobachtungen  und Rückmeldungen zu Vögeln die einmal von ihnen beringt und registriert wurden. Um so mehr wenn es sich um einen so genannten Lebendfund handelt, der mit Hilfe von Fotografien unschlagbare Beweise liefern kann. Auszug aus dem Fundbericht: Vogelart: Seeadler (Haliaeetus albicilla) Funddatum: 23.November 2013 Uhrzeit: 11:45 – 11:55 Fundort:…

Neues vom Seeadler im Naturschutzgebiet Barnbruch

Die Brutsaison 2012 verlief für das Seeadlerpärchen im Barnbruch bei Fallersleben wieder positiv. Zum zweiten mal hintereinander konnten die beiden Alttiere einen Jungadler aufziehen. Aufnahmedaten: 27. Dezember 2012 / 13:50 Uhr; Nikon D200; Nikkor 500mm incl. Nikon 2x Extender; Blende 8; Belichtungszeit 1/200sec; Empfindlichkeit ISO 320; Stativ mit Gimbal-Head; Aufnahmedistanz ca. 350m Leider war das Wetter und die Lichtbedingungen während…

Eisvogel im Ilkerbruch Barnbruch

Mal wieder ein Besuch in Fallersleben. Diesmal entstand eine schöne Aufnahmeserie eines Eisvogel im Ilkerbruch Barnbruch bei der Jagd. Die Morgensonne hat das bunte Gefieder des Vogels besonders intensiv hervorgehoben und die ganze Szene in ein warmes Licht getaucht. Aufnahmedaten: 23. August 2012; 7:12 Uhr; Blickrichtung Süden; Aufnahmedistanz ca. 12m; Nikon D200; AF-Nikkor 500mm; Blende 5,6; Belichtungszeit 1/125 – 1/400sec…

Seeadler im Naturschutzgebiet Barnbruch / Ilkerbruch

Aufnahmedatum 26.12.2008, 16:15 Uhr, Entfernung zum vorbei fliegenden Seeadler ca. 80 -100m, Nikon D200, Brennnweite 600mm, Empfindlichkeit: ISO 320, Blende: 5,6; Belichtungszeit 1/500sec In der Mitte des 17. Jahrhundert begann die intensive Verfolgung der Seealder. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren sie in weiten Teilen Europas ausgerottet, die westlichsten Vorkommen gab es zu dieser Zeit in Mecklenburg, Vorpommern und der…

Rotmilan 744

Durch Zufall habe ich im Naturschutzgebiet Ilkerbruch am 23. April 2010 um 7:59 Uhr einen mit der Flügelmarke 744 gekennzeichneten Rotmilan fotografiert. Technisch entsprechen die Bilder nur bedingt  meinem Anspruch. Die Brennweite betrug 600mm, Empfindlichkeit 250 ISO, Blende:10, Belichtungszeit 1/400sec. Die Entfernung zum Vogel betrug mehr als 200m, so dass man die Marke nur bei einer starken Ausschnittsvergrößerung deutlich lesen…