Kategorie: Reisen

Reisen bildet!

Sagt man – das gilt für alle, die mit offenen Augen die Welt sehen und dem Neunen und Unbekannten aufgeschlossen gegenüber stehen.

 

„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.“
Alexander Freiherr von Humboldt

Die zwei Gesichter des Algonquin Provincial Park

Der 7725 km² große Algonquin Provincial Park ist das älteste Naturreservat in der kanadischen Provinz Ontario. Die Landschaft ist geprägt durch Laub- und Nadelwälder, ausgedehnte Sumpfgebiete und mehre schroffe Felsmassive. Über 2456 Seen und Wasserläufe durchziehen das Naturschutzgebiet. Im Park leben ca. dreitausend Elche, etwa zweitausend Schwarzbären, Wölfe, Otter und mehr als 30.000 Biber. Menschen sind eindeutig in der Minderzahl. Der…

Wildlife in Scottland

Schottland ist für den naturbegeisterten Individualreisenden eines der interessantesten Ziele in Europa. Besonders im touristisch weniger frequentierten Norden sind Artenreichtum, Populationsgrößen und -dichten beeindruckend. Der Norden Schottlands beginnt in etwa oberhalb der Linie Ingvernees – Isle of Sky und schließt die Inselgruppen der Orkneys und der Shetlands mit ein. Die beste Reisezeit für Ornithologen ist zur Sommersonnenwende Ende Juni. Landschaftsfotografen…

Orkney – Ring of Brodgar / Standing Stones of Stenness

Die ältesten Siedlungsspuren auf den Orkney-Inseln im Norden Schottlands weisen bis in die Jungsteinzeit und Bronzezeit zurück. Das damals deutlich mildere Klima machte die Inselgruppe als Siedlungsraum für die Menschen wertvoll. Der „Ring of Brodgar“ ist ein Steinkreis, der in Form und Aufbau dem deutlich bekannterem Stonehenge ähnelt. Die bearbeiteten Steine wurden mit Hilfe einer Radiokohlenstoffdatierung auf die Zeit um…

Wildlife Photography in London

Wildlife Photography in London – Die vielen Parks und Grünanlagen, sowie die Themse als Hauptwasserader, machen es möglich. Tierbeobachtungen mitten im Zentrum eines Siedlungsraum von mehr als  8,5 Mio Bewohner. Natürlich prägt die Nähe zu den Menschen das Verhalten der Tiere deutlich. Die Vertrautheit im Umgang mit den komischen Zweibeiner führt zu einer deutlich geringen Fluchtdistanz als man in einem…

Kaffernbüffel!

  Für fast jeden Afrika-Reisenden ein wichtiges Ziel: Ich will die Big five sehen! Dieser, aus dem Sprachgebrauch der Großwildjagd übernommene Begriff, umfasst fünf der faszinierendsten Tiere Afrikas. Fester Bestandteil: Der Kaffernbüffel. Kaffernbüffel zu beobachten ist leicht. Sowohl vom sichern Geländewagen aus, als auch bei einer begleiteten (!) Fußwanderung durch den Busch. Die Tiere stehen meist in größeren Gruppen zusammen…

Giraffenbande – Keine Straße durch die Serengeti !

Doch keine Straße durch die Serengeti „Die Regierung Tansanias hat die Pläne für den Bau einer geteerten Hauptverbindungsstraße durch den Serengeti Nationalpark teilweise verworfen, nachdem Untersuchungen gezeigt haben, dass durch den Bau der Straße der Wildtierbestand in der Region drastisch reduziert worden wäre.  … die zweispurige, asphaltierte Straße sollte den nordwestlichen Teil um den Viktoriasee mit den Häfen am Indischen…

Tropische Eisvögel Afrikas

Die Eisvögel (Alcedinidae) sind mit etwa 90 Arten über den halben Erdball verteilt anzutreffen. In Europa ist nur eine Art heimisch, der Eisvogel (Alcedo atthis). Die größte Artenvielfalt findet man in tropischen und subtropischen Regionen, viele davon entlang des ostafrikanischen Grabenbruchs. Der Braunkopfliest ist ein mittelgroßer Vertreter der afrikanischen Eisvögel, er gehört zur Gattung Halcyon. Besonders auffallend sind die kobaltblauen…

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Neulich in Karatu

Karatu ist eine Kleinstadt am Rande der Ngorongoro Conservation Area (Tansania). Der kleine Ort ist somit Durchgangs- und Versorgungssort für die meisten Safari-Touristen auf ihrem Weg in den Ngorongoro Krater und in die weiter westlich gelegene Serengeti. Geschätzt 20.000 Menschen leben vom Handwerk, Handel (vorwiegend landwirtschaftliche Produkte) und Dienstleistungen rund um den Tourismus. Um so erstaunlicher: Kaum ein Tourist traut…

Flötenakazien, Giraffen und was Ameisen damit zu haben

Ohne die großen Pflanzenfresser Afrikas, wie Giraffen und Elefanten würde sich das enge Beziehungsgefüge von Ameisen und Akazienbäumen nicht aufrechterhalten lassen. Sobald diese fernbleiben, gerät diese Ordnung aus den Fugen – mit negativen Folgen für die Akazie. Besonders anschaulich wird diese mutualistische Symbiose am Beispiel der Flötenakazie, einer von ca 1.200 Unterarten, die vorwiegend entlang des Riftvalley in Ostafrika als niedriger,…