Der direkte Draht nach oben

Erdfunkstelle Raisting

Aufnahmedaten: 08. Mai 2011; 13:35 Uhr; Nikon D200; Nikkor 80-200/2,8 AF-D; Empfindlichkeit 200 ISO; Brennweite 155mm; Blende 9; Belichtungszeit 1/450sec. Der große Motivkontrast (barocke Kirche auf grüner Wiese vor high-tech Parabolantenne) ist die eigentliche Aussage
diese Fotos. Der Weg, der zur Kirche führt ist gleichzeitig ein symbolisches, wie gestalterisches Element (blick-führende Diagonale). Die Bildfläche ist nach der Gestaltungs-Grundregel „der goldene Schnitt“ aufgeteilt.
Südlich des Ammersees liegt die Erdfunkstelle Raisting; eine Groß-Antennenanlage mit mehr als 25 Parabolantennen die zur Kommunikation mit Nachrichtensatelliten genutzt werden. Die Anlage ist seit 1964 in Betrieb.
Raisting

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Aufnahmedaten: 08. Mai 2011; 13:30 Uhr; Nikon D200; Nikkor 18-70mm/3,5-4,5 AF-S; Empfindlichkeit 200 ISO; Brennweite 55mm; Blende 11; Belichtungszeit 1/500sec.

Das ungewöhnliche an dieser Aufnahme ist die Horizontlinie, die das Bild in zwei Hälften teilt. Dies baut eine gewisse Spannung auf und unterstützt die Weite der Landschaft. Der hohe, klare Farbkontrast (grün-weiß-blau) unterstützt die Spannung weiterhin. Die Bildaussage  ebenfalls klar gegliedert; Natur und Technik.

Die älteste Antenne No. 1, das so genannte Random, ist zwischenzeitlich außer Dienst gestellt. Zur Zeit findet eine umfangreiche Sanierung der markanten Tragluftkugel statt, diese schützt die innenliegende Antenne vor Witterungseinflüssen. Das Random wird seit einiger Zeit als technisches Museum genutzt. Eine Besonderheit: Mit Hilfe des Randoms gelangten die Bilder der ersten Mondlandung im Juli 1969 zur Erde. Alle weiteren Antennen, die die NASA dafür eingeplant hatte, waren genau zu diesem Zeitpunkt auf Grund ihrer Position auf der Erde oder durch ungüstige Wetterbedingungen nicht empfangsbereit.
Raisting

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Aufnahmedaten: 25. Mai 2006; 13:49 Uhr; Nikon D70; Nikkor 300mm AF-D; Empfindlichkeit 200 ISO; Brennweite 300mm; Blende 4,5; Belichtungszeit 1/1250sec.
Auf Grund der tiefen Kameraposition (ca. 50cm über dem Boden) sticht sich dass futtersuchende Storchenpaar deutlich aus dem Gesamtbild herraus. Die Unschärfe im Hintergrund lenkt den Blick des Betrachters sofort auf die Tiere im Vordergrund. Die Horizontlinie liegt in der Bildmitte, dies unterstreicht die ungewöhnliche Perspektive aus Bodennähe.
Die Aufnahmen von dem Storchenpärchen entstanden bereits im Frühjahr 2006. In der näheren Umgebung der Gemeinde Raisting leben diese Vögel das ganze Jahr über. Der Instinkt, Europa im Herbst zu verlassen, ist bei den Tieren nicht mehr vorhanden, so dass sie auch im Winter anzutreffen sind. Niedrige Temperaturen sind für Störche kein Problem, aber ohne zusätzliches Nahrungsangebot aus Menschenhand, würden sie die Wintermonate nicht überleben können.
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Weißstorch

Aufnahmedaten: 25. Mai 2006; 13:59 Uhr; Nikon D70; Nikkor 300mm AF-D; Empfindlichkeit 200 ISO; Brennweite 300mm; Blende 4; Belichtungszeit 1/1000sec.
Ein klassisches Tierporträt, Kameraposition auf Augenhöhe des Vogels, Körperhaltung entlang der blickführenden Diagonale, Unschärfe im Hintergrund. Einfache Zentralperspektive. Der nach links gewannte Kopf symbolisiert Ruhe, Vertrautheit und Bodenständigkeit.

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