Nonnenmeise – Ein neuer Wintergast

Sumpf- oder Nonnenmeise (Poecile palustris, Syn. Parus palustris)

Dieser ca. 12 cm kleine Kerl war erstmalig an unserer Futterstelle zu beobachten. In der Regel leben Sumpfmeisen trotz ihres Namens keineswegs nur in feuchten Gebieten. Sie besiedeln Laub- und Mischwälder, die einen hohen Altholzanteil besitzen. Besonders trockene Standorte werden aber dabei gemieden. Die nahe gelegenen Isarauen sind somit ein optimales Revier für Vögel dieser Art. Im Frühjahr und Sommer wird hauptsächlich tierische, eiweißreiche Nahrung erbeutet, vom Spätsommer an frisst die Sumpfmeise viele Sämereien. Im Winter spielen Koniferensamen eine wichtige Rolle in der Ernährung. Bereits im Sommer beginnen Sumpfmeisen damit sich Vorräte für Notzeiten anzulegen, die sie z.B. unter Baumrinden sammeln. Der Sammelinstinkt war bei „unserer“ Sumpfmeise deutlich ausgeprägt. Kaum hat sie einen Samenkorn „erbeutet“, flog sie ohne zu fressen davon und kehrte nach wenigen Minuten zur Futterstelle zurück.

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